Freiwillige Feuerwehr Ritterhude


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Bilder Notfalltraining

Sonderdienste zum "Notfalltraining für Atemschutzgeräteträger"

Am Samstag den 09.10.2010 sowie am Dienstag den 23.11.2010 fanden zwei Sonderdienste zum Thema "Notfalltraining für Atemschutzgeräteträger" statt.
Unter Leitung von Klaus Wywianka und Luz Gerken wurden an den beiden Terminen der Richtige Umgang mit Notsituationen bei Atemschutzeinsätzen geübt.

Der Samstagsdienst begann mit einer theoretischen Einführung. Hierzu hatte Lukas Gerken eine PowerPoint-Präsentation ausgearbeitet und vorgetragen. In dieser wurde unter anderem auf Ursachen für Notfälle, die Ausrüstung des Sicherheitstrupps, die Atemschutzüberwachung, und besonders die richtige Vorgehens- und Verhaltensweise bei Notfällen eingegangen. Darauf folgte der praktische Teil. An dessen Beginn stand das vertraut werden mit der Rettungstasche. Anschließend wurde in kleinen Übungen genauer auf das Atemschutzgerät eingegangen. Eine der Übungseinheiten behandelte das zugedrehte Flaschenventil, wie man möglichst gut den Defekt findet und darauf reagiert. Das wechseln der Mitteldruckleitung sowie des kompletten Geräts folgten als weitere Übungen. Dies fand nach kurzer Einarbeitung unter durch Blindmasken erschwerter Sicht statt, um möglichst realistische Bedingungen zu simulieren.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen konnten die Kameraden den Übungsbetrieb gut gestärkt mit AVS-Übungen (Auffinden, Versorgen, in Sicherheit bringen) fortsetzen. Hierbei sollte das gelernte verbunden und umgesetzt werden. Diese Übungen hatten trotz unterschiedlicher Szenarien eines gemein: Ein Atemschutzgeräteträger war verunglückt, und musste gerettet werden. Welche Suchtechnik angewandt wurde, ob und wie das Gerät gewechselt wurde und mit welcher Methode der in Not geratene Kamerad zu Retten war, mussten die Atemschutzgeräteträger anhand der Situation selbst entscheiden. Trotz der erneut durch Blindmasken erschwerten, aber somit auch realistischeren Bedingungen, konnten alle "in Not geratenen" gerettet werden. Am frühen Nachmittag konnten wir auf einen erfolgreichen Dienst zurückblicken, welcher uns erneut ein Stück voran gebracht hatte.

Am Dienstag folgte nun der zweite Teil. Nach einer kurzen Wiederholung des bereits gelernten, sollte an diesem Dienst hauptsächlich auf ergänzende taktische Maßnahmen bei einem Atemschutzeinsatz im Innenangriff eingegangen werden.
Dafür wurden Teile des Gerätehauses mit einer Nebelmaschine vernebelt, um den richtigen Umgang mit dem mobilen Rauchverschluss, und dessen Einsatzwert zu demonstrieren. Hierbei kam ergänzend auch der Überdrucklüfter zum Einsatz.
Zum Abschluss wurden Übungseinheiten zum Thema Strahlrohrtraining und Schlauchmanagement durchgeführt. Beim Schlauchmanagement wurden zahlreiche neue Techniken lebhaft besprochen, ausprobiert , sowie Vor- und Nachteile analysiert.

Für die Zukunft ist ein erneuter Sonderdienst zum Themenschwerpunkt "Atemschutzüberwachung" in Planung.


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